23.08.2019 Bauwirtschaft

Verbändebündnis fordert "Akutplan für soziales und bezahlbares Wohnen"

Verbändebündnis „Soziales Wohnen“
Das Verbändebündnis „Soziales Wohnen“ fordert die Schaffung von mehr Sozialwohnungen. Foto: Verbändebündnis „Soziales Wohnen“

Mit einem "Akutplan für soziales und bezahlbares Wohnen in Deutschland" haben fünf soziale Organisationen und Verbände der Bauwirtschaft am Donnerstag in Berlin Bund, Länder und Kommunen zu einem konsequenten Kurswechsel in der Wohnungsbaupolitik aufgerufen. Ziel müsse es sein, die Zahl der Sozialwohnungen von derzeit nicht einmal 1,2 Millionen bis 2030 auf eine Zwei-Millionen-Marke zu heben, fordert das Verbändebündnis "Soziales Wohnen". Hierfür sei es in den kommenden zehn Jahren notwendig, mindestens 155.000 Sozialwohnungen pro Jahr neu zu schaffen. Zusätzlich müssten 60.000 bezahlbare Wohnungen neu gebaut werden. Hierdurch sei insbesondere in Städten und Regionen mit angespannten Wohnungsmärkten eine Dämpfung der Mietpreise zu erreichen. Der Staat müsse den sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau mittelfristig verlässlich fördern, um der Bauwirtschaft Anreize für den Aufbau notwendiger Kapazitäten zu geben. Insgesamt seien hierfür bis 2030 mindestens 9,3 Milliarden Euro pro Jahr notwendig.

Den Akutplan hat das Verbändebündnis gemeinsam mit dem Pestel-Institut (Hannover) vorgestellt, das dazu eine gleichlautende Studie gemacht hat. Im Bündnis "Soziales Wohnen" haben sich der Deutsche Mieterbund, die IG BAU, die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie der Baustoff-Fachhandel und die Mauersteinindustrie zusammengeschlossen.

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