20.08.2019 Bauwirtschaft

Umsatz im bayerischen Bauhauptgewerbe im Minus

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Im Juni 2019 erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,55 Milliarden Euro, und damit ein Umsatzminus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. Nach weiteren Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik haben zu diesem Rückgang fünf der sieben Regierungsbezirke beigetragen, darunter relativ am stärksten Oberfranken und Unterfranken (-18,4 Prozent beziehungsweise -24,1 Prozent gegenüber Juni 2018). Den gesamten baugewerblichen Umsatz nach Bausparten differenziert, ist festzustellen, dass allein der Straßenbau ein Umsatzplus verzeichnete (+4,3 Prozent gegenüber Juni 2018). Während der Wohnungsbau sowie der gewerbliche und industrielle Tiefbau das Vorjahresergebnis sich in etwa behaupten konnten, galt es für die anderen vier Bausparten einen jeweils geringeren Umsatz hinzunehmen, wobei der öffentliche Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck (-15,9 Prozent) relativ am stärksten betroffen war.

Im Vergleich zum Juni 2018 beliefen sich im aktuellen Berichtsmonat auch die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe mit zusammen 1,51 Milliarden Euro auf einen geringeren Gesamtwert (-3,6 Prozent). Für dieses aktuell schwächere Ergebnis zeichneten sich ausgenommen den Wohnungsbau (+6 Prozent) und den Straßenbau (+8,2 Prozent) alle anderen Bausparten verantwortlich.