22.07.2019 Bauwirtschaft

Bayerns Bauhauptgewerbe wächst auch im Mai deutlich

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Im Mai dieses Jahres erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,63 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik entspricht dies einer Umsatzsteigerung von 8,9 Prozent gegenüber Mai 2018. Für dieses abermals deutliche Umsatzplus zeichneten fünf der sieben Bausparten und fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke verantwortlich. Bei den Bausparten waren entsprechende Veränderungsraten zwischen -4,2 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 33,7 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) festzustellen sowie bei den Regierungsbezirken jeweilige Veränderungsraten zwischen -22 Prozent (Oberfranken) und 19,6 Prozent (Oberbayern).

Der Gesamtwert der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe belief sich im aktuellen Berichtsmonat auf 1,56 Milliarden Euro, was einem Anstieg gegenüber Mai 2018 um 11,1 Prozent entspricht. Zu diesem Plus haben ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau (-4,9 Prozent) und den öffentlichen Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-35,9 Prozent) alle Bausparten beigetragen. Die mit Abstand größten Wertanteile des gesamten aktuellen Auftragseingangs im Wirtschaftssektor sind dem gewerblichen und industriellen Hochbau (30,3 Prozent) sowie dem Wohnungsbau (25,3 Prozent) zuzurechnen.