19.06.2019 Bauwirtschaft

Bayerns Bauhauptgewerbe erzielt Umsatzplus

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Im April 2019 erzielte das bayerische Bauhauptgewerbe einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,46 Milliarden Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies einer Umsatzsteigerung von 10,8 Prozent. Zu diesem positiven Ergebnis haben mit Ausnahme des öffentlichen Tiefbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-1,8 Prozent gegenüber April 2018) alle Bausparten und ausgenommen Oberfranken (-19,9 Prozent) alle bayerischen Regierungsbezirke beigetragen. Im Vergleich zum April 2018 waren dabei entsprechende Zuwachsraten für die Bausparten zwischen 2,5 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 27 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) festzustellen sowie für die Regierungsbezirke Bayerns zwischen 10,3 Prozent (Schwaben) und 18,9 Prozent (Mittelfranken).

Beim Auftragseingang verbuchte das bayerische Bauhauptgewerbe im April 2019 sogar ein Plus von 13,1 Prozent, womit sich der sektorale Auftragseingang aktuell auf einen Gesamtwert von 1,6 Milliarden Euro belief. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis hatten einzig der gewerbliche und industrielle Hoch- und Tiefbau ein schwächeres Ergebnis hinzunehmen (-4,6 Prozent beziehungsweise -8,8 Prozent), die anderen Bausparten punkteten positiv, darunter beispielsweise der Wohnungsbau und der Straßenbau mit Zuwachsraten von 25,1 Prozent beziehungsweise 26,7 Prozent.