20.05.2019 Bauwirtschaft

Wohnungsbaugenehmigungen im ersten Quartal 2019 rückläufig

Baugenehmigungen
Die Bauindustrie zeigt sich von den Wohnungsbaugenehmigungen im ersten Quartal enttäuscht. Foto: Pixabay

Von Januar bis März 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 75.600 Wohnungen genehmigt. Laut dem Statistischen Bundesamt waren das 2,8 Prozent weniger Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2019 rund 65.700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist ausschließlich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+2,3 Prozent). Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen um 4 Prozent und die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 4,4 Prozent.

"Der gute Start im Januar hat sich leider nicht fortgesetzt. Insbesondere die Genehmigungen von neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind zurückgegangen - und hier herrscht vor allem in den Großstädten weiterhin Mangel", kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die Baugenehmigungszahlen. "Es müssten jetzt endlich die Probleme, wie fehlendes Bauland, die unterschiedlichen Landesbauordnungen, die Grundstücksspekulation und die Blockade der Sonderabschreibung angegangen werden."