11.03.2019 Bauwirtschaft

Bayerns Bauhauptgewerbe im Dezember kräftig gewachsen

Wappen Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik übertraf der Wert der Auftragsbestände im bayerischen Bauhauptgewerbe Ende Dezember 2018 mit insgesamt 10,65 Milliarden Euro das Vorjahresniveau um 20,7 Prozent. Mit Ausnahme des Tiefbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie des Hochbaus für Organisationen ohne Erwerbszweck (-8,7 Prozent beziehungsweise -5,6 Prozent gegenüber Ende Dezember 2017) waren für die einzelnen Bausparten Steigerungsraten zwischen 10 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 111,9 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau) festzustellen.

Den Gesamtwert des aktuellen Auftragsbestandes regional auf Ebene der Regierungsbezirke betrachtet, zeigt, dass dessen größter Anteil sowie der in Summe entsprechend stärkste Anstieg den in Oberbayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betrieben zuzurechnen ist (+35,5 Prozent gegenüber Ende Dezember 2017). In den vier weiteren bayerischen Regierungsbezirken mit höherem Auftragsbestand als Ende Dezember 2017 bezifferte sich die jeweilige Zuwachsrate zwischen 13,2 Prozent (Schwaben) und 30,2 Prozent (Oberpfalz). Lediglich in den Regierungsbezirken Mittelfranken und Oberfranken hatten die vergleichbaren bauhauptgewerblichen Betriebe insgesamt ein rückläufiges Ergebnis hinzunehmen (-10,7 Prozent beziehungsweise -4,9 Prozent).