20.02.2019 Bauwirtschaft

Umsatz im GaLabau steigt auf mehr als 8 Milliarden Euro

Präsident Lutze von Wurmb
Präsident Lutze von Wurmb. Foto: BGL

Der Umsatz der GaLabau-Branche hat 2018 eine „neue Rekordmarke“ von mehr als 8 Milliarden Euro erreicht, wie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) jetzt meldete. Dies gehe aus der veröffentlichten Jahresstatistik hervor. Demnach erwirtschafteten die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus einen Jahresumsatz von rund 8,41 Milliarden Euro (2017: 7,87 Milliarden Euro) und erzielten ein Umsatzplus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

BGL-Präsident Lutze von Wurmb zeigt sich über den erneuten Branchen-Rekordumsatz erfreut: „6,8 Prozent mehr Wachstum gegenüber dem Vorjahresergebnis sind ein eindeutiger Beleg für die anhaltend gute Entwicklung in der GaLaBau-Branche und zeigen, dass die Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen in den Betrieben nicht nachlässt – im Gegenteil.“

Der Privatkundenmarkt bleibt dabei das stärkste Umsatzsegment der Branche, auch wenn der Anteil am Gesamtumsatz mit 58,18 Prozent knapp 1,5 Prozent weniger aufweise als im Vorjahreszeitraum. Gleichwohl habe sich der Umsatz im Privatkundenmarkt von 4,7 Milliarden Euro auf 4,89 Milliarden Euro gesteigert. Ein Wachtumsplus verbuchte dafür der Markt des öffentlichen Grüns, der einen Umsatz von 1,43 Milliarden Euro und damit einen Umsatzanteil von 16,97 Prozent erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei dies ein Anstieg von mehr als zwei Prozent. Der Umsatzanteil beim Wohnungsbau liegt bei 12,14 Prozent, der Anteil der Industrie macht 6,57 Prozent aus und der Anteil der Generalunternehmer liegt bei 3,51 Prozent. Sonstige belaufen sich auf 2,63 Prozent.