11.12.2018 Bauwirtschaft

Bauen mit Fertigteilen wird in Europa zulegen

Bauen mit Fertigteilen in Europa
Bauen mit Fertigteilen wird in Europa zulegen. Grafik: Bau-Info-Consult

Die fortlaufende Optimierung und Rationalisierung im Bauprozess fördert jetzt schon den Einsatz von vorgefertigten Bauteilen - egal, ob es sich dabei um Wandelemente oder Fertigbäder handelt. Doch wie wird sich der Einsatz von industriell vorproduzierten Bauteilen in den kommenden drei Jahren entwickeln? Aktuelle Ergebnisse der Studie "Europäische Architektenbarometer" der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch Bau-Info-Consult gehört, zeigen, dass jeder zweite Architekt in Europa bis 2021 mit einem steigenden Einsatz von vorgefertigten Bauelementen rechnet. Das Bauen mit industriell vorgefertigten Bauteilen dürfte in Zukunft deutlich mehr Anhänger finden - auch hierzulande. So gehen 50 Prozent der deutschen Architekten davon aus, dass der Einsatz von Fertigbauteilen bis zum Jahr 2021 zunehmen wird. Damit befinden sich die heimischen Planer in dieser Frage im europäischen Durchschnitt (55 Prozent) der insgesamt 1.400 befragten Architekten aus ausgewählten EU-Ländern. Im Gegensatz zu den niederländischen Architekten: In unserem Nachbarland gehen sogar drei von vier Planern davon aus, dass zukünftig ein verstärkter Einsatz von Fertigteilen am Bau zu beobachten sein wird. Dies liegt jedoch auch zum größten Teil daran, dass der Einsatz von Fertigbauteilen in den Niederlanden schon heute gebräuchlich ist - auch im Wohnungsbau. Auch vergleichsweise viele Architekten aus Spanien (62 Prozent) und Großbritannien (59 Prozent) prognostizieren einen Verwendungszuwachs bei vorproduzierten Bauteilen.