25.10.2018 Bauwirtschaft

Auftragsniveau im Bauhauptgewerbe bleibt hoch

Baustelle
Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im August um 10,4 Prozent höher als im Vorjahr. Foto: Pixabay

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2018 um 1,2 Prozent niedriger als im Vormonat (saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigt). Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2018 um 4,1 Prozent höher. In den ersten acht Monaten im Jahr 2018 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im August 2018 nominal mit 6,5 Milliarden Euro um 10,4 Prozent höher als im August des Vorjahres. Einen höheren Auftragseingang in einem August hatte es laut den Statistikern zuletzt vor 23 Jahren gegeben (1995: 6,7 Milliarden Euro). Im Vergleich zu den ersten acht Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten acht Monaten 2018 nominal um 8,2 Prozent.

"Wir sind auch für die Zukunft weiter optimistisch", sagt Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. "Schließlich erwarten 94 Prozent der Befragten für die kommenden 12 Monate eine bessere beziheungsweise gleichbleibende Geschäftslage", wie aus der aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervorgehe. "Um die hohe Nachfrage nach wie vor bedienen zu können, rüsten sich die Bauunternehmen für die Zukunft. Sie planen, nicht nur mehr Beschäftigte einzustellen, sondern auch ihre Investitionen deutlich zu erhöhen."