22.10.2018 Bauwirtschaft

Wohnungsgenehmigungen 1,9 Prozent im Plus

Wohnungsbau
Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind deutlich gestiegen, dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser gesunken. Foto: Pixabay

Von Januar bis August 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 234.400 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 1,9 Prozent oder 4.500 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2018 rund 204.100 Wohnungen genehmigt. Dies waren 2,5 Prozent oder 5.000 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg ist laut den Statistikern ausschließlich auf die Zunahme der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zurückzuführen (+7,7 Prozent). Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 1,2 Prozent und für Zweifamilienhäuser um 3,8 Prozent zurückgegangen.

Bei den neuen Nichtwohngebäuden, die von Januar bis August 2018 genehmigt wurden, erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Millionen Kubikmeter auf 148,4 Millionen Kubikmeter (+3,6 Prozent).

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