04.10.2018 Bauwirtschaft

Rheinland-pfälzisches Bauhauptgewerbe stagniert im Juli 2018

Wappen Rheinland-Pfalz
Foto: Rheinland-Pfalz/Wikimedia

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli 2018 geringfügig mehr Aufträge und niedrigere Umsätze als im Juni. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge um 0,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats (kalender- und saisonbereinigt). Der baugewerbliche Umsatz verringerte sich um 1,1 Prozent.

Im Juli 2018 erhöhten sich die bereinigten Auftragseingänge im Tiefbau um 2,2 Prozent. Im Hochbau blieb die Nachfrage dagegen um 2,1 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Kräftige Zuwächse verzeichneten der gewerbliche Hoch- und Tiefbau (+13,6 beziehungsweise +11,7 Prozent). Nach den guten Geschäften der Vormonate musste dagegen der öffentliche Hochbau erhebliche Einbußen verkraften (-51,5 Prozent). Auftragsrückgänge gab es auch im Straßenbau sowie im Wohnungsbau (-5,1 beziehungsweise -4,9 Prozent).

Im Juli 2018 gingen die bereinigten Erlöse im Hochbau um 3,7 Prozent zurück. Für den Tiefbau errechnet sich ein etwas höherer Umsatz als im Vormonat (+1,4 Prozent). Zu Umsatzrückgängen kam es im gewerblichen Hochbau sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau (-13 beziehungsweise -6,8 Prozent). Die höchsten Zuwächse verzeichneten der gewerbliche Tiefbau sowie der Wohnungsbau (+9,1 beziehungsweise +5,9 Prozent).