17.07.2018 Bauwirtschaft

Bayerns Baugewerbe mit Umsatzplus im Mai

Wappen
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, erzielte das Bauhauptgewerbe im Mai 2018 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt rund 1,50 Milliarden Euro. Dies bedeutet ein Umsatzplus von 63,7 Millionen Euro beziehungsweise ein Wachstum von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit Ausnahme des Hochbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-18,9 Prozent gegenüber Mai 2017) haben alle Bausparten zu dieser Umsatzsteigerung beigetragen. Bei regionaler Betrachtung des aktuellen Umsatzergebnisses auf Regierungsbezirksebene konnte Mittelfranken relativ am stärksten punkten (+16,6 Prozent), während einzig Ober- und Unterfranken einen geringeren vergleichbaren Umsatz hinzunehmen hatten (-0,6 Prozent beziehungsweise -4,1 Prozent).

Beim Auftragseingang verzeichnete das bayerische Bauhauptgewerbe im Mai einen etwas geringeren Zuwachs als beim baugewerblichen Umsatz. So erhöhte sich der Gesamtwert der sektoralen Auftragseingänge um 2,6 Prozent auf insgesamt 1,40 Milliarden Euro. Während gegenüber Mai 2017 allein im gewerblichen und industriellen Hochbau die Auftragseingänge zurückgingen (-24,1 Prozent auf aktuell 292,5 Millionen Euro), stiegen diese in den anderen sechs Bausparten jeweils insgesamt um wenigstens 4,5 Prozent (Wohnungsbau).