19.06.2018 Bauwirtschaft

Zahl der Baugenehmigungen wieder gestiegen

Hausbau
700 Baugenehmigungen von Wohnungen sind zwischen Januar und April 2018 mehr erteilt worden als im Vorjahreszeitraum. Foto: 2211438/Pixabay

Der Bau von insgesamt 107.300 Wohnungen wurde in Deutschland von Januar bis April genehmigt. Das sind 0,7 Prozent oder 700 Baugenehmigungen von Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Unter diese Zahlen fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen von neu errichteten sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stieg die Zahl der Baugenehmigungen um 2,8 Prozent.

In den ersten vier Monaten des Jahres ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser um 5 Prozent gestiegen. Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser um 0,5 Prozent und für neue Zweifamilienhäuser um 1,7 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen ist stark gesunken (-32,9 Prozent). Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, stieg in den ersten vier Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent an. Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich um 7,8 Millionen Kubikmeter auf 71,7 Millionen Kubikmeter (+12,3 Prozent). Dabei ist der Anstieg sowohl auf die öffentlichen Bauherren (+2 Millionen Kubikmeter beziehungsweise +38,3 Prozent) als auch auf die nichtöffentlichen Bauherren (+5,9 Millionen Kubikmeter beziehungsweise +10 Prozent) zurückzuführen.