20.03.2018 Bauwirtschaft

Zahl der Baugenehmigungen in Nordrhein-Westfalen sinkt 2017

Nordrhein-Westfalen
Foto: Wolfgang Pagenstecher/Wikimedia

Die nordrhein-westfälischen Bauämter haben im Jahr 2017 nach vorläufigen Ergebnissen mit 52.482 Wohneinheiten 21,1 Prozent weniger Wohnungen zum Bau freigegeben als im Jahr 2016 (66.555 Wohnungen). Wie die amtliche Statistikstelle des Landes mitteilte, betrifft dieser Rückgang sowohl den Neubau (-18,2 Prozent) als auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (-38,5 Prozent). Bei neu errichteten Wohngebäuden (-17,8 Prozent) trug insbesondere der Rückgang von Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen auf 26.693 Einheiten (-15,9 Prozent) zum niedrigeren Ergebnis bei.

Bei Wohngebäuden mit einer Wohnung gab es einen Rückgang um 11,7 Prozent auf 12.838 Einheiten, bei denen mit zwei Wohnungen um 13,8 Prozent auf 3.548. Die Zahl der Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen reduzierte sich um 49,4 Prozent auf 2.637, bei Eigentumswohnungen um 20,2 Prozent auf 9.442 Wohnungen.

5.938 Wohnungen (-38,5 Prozent) sollten durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen. Dabei handelte es sich um 5.205 Wohnungen (-40 Prozent) in Wohngebäuden und 733 Wohnungen (-25,6 Prozent) in Nichtwohngebäuden.