20.02.2018 Bauwirtschaft

Umsatz im Garten- und Landschaftsbau steigt auf 7,87 Milliarden Euro

Bauzentrum Mayer
Ausstellung des Bauzentrums Mayer in Ingolstadt: Viele Baustoffhändler setzen derzeit auf GaLabau. Foto: Redaktion/sb

Die Garten- und Landschaftsbau-Branche hat auch im Jahr 2017 ein Umsatzplus erzielt. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hervor. Demnach erwirtschaften die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus einen Jahresumsatz von rund 7,87 Milliarden Euro (2016: 7,48 Milliarden) und erzielten damit ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Sortimentsbereich Garten- und Landschaftsbau wird auch im deutschen Baustoffhandel immer bedeutender.

„Ein Wachstum von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist ein Spitzenergebnis und bestätigt den anhaltenden Trend der vergangenen Jahre. Die Branche entwickelt sich anhaltend gut und damit auch die Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen in den Betrieben“, sagt BGL-Präsident Lutze von Wurmb.

Im vergangenen Jahr blieb nach Verbandsangaben das Privatkundensegment der Umsatztreiber der Branche. Die Betriebe konnten 2017 das Wachstum in diesem Segment leicht steigern, auf 59,67 Prozent. Der Anteil des Privatgartenbereichs am Gesamtumsatz der Branche wuchs somit auf 4,7 Milliarden Euro (2016: 4,43 Milliarden Euro). „Das wirtschaftliche Standbein der Branche ist weiterhin unverändert der Privatgartenbereich, den wir mit unserer erfolgreichen Image- und PR-Kampagne nachhaltig stimuliert haben“, so von Wurmb.