25.01.2018 Bauwirtschaft

Mehr Umsatz und weniger Aufträge für Brandenburger Baubetriebe

Brandenburg
Foto: David Liuzzo/Wikimedia

In den Betrieben des Bauhauptgewerbes im Land Brandenburg ist der baugewerbliche Umsatz im November 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,4 Prozent auf 300,9 Millionen Euro angestiegen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilte, gab es sowohl im Hochbau (+8,6 Prozent) als auch im Tiefbau (+8,3 Prozent) im Durchschnitt einen Umsatzanstieg, wobei sich die Sparten unterschiedlich entwickelten.

Der Wohnungsbau erzielte im November ein Plus von 21,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat; der gewerbliche und industrielle Hochbau (-12,7 Prozent) und auch der öffentliche Hochbau (-3,2 Prozent) waren rückläufig. Im Straßenbau stieg der Umsatz um 9,1 Prozent und im gewerblichen und industriellen Tiefbau um 13,8 Prozent. Der Umsatz im sonstigen Tiefbau sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent.

Die Auftragseingänge der befragten Betriebe sanken im November 2017, ausgehend von einem hohen Niveau im Vorjahresmonat, um ein Fünftel auf 162,9 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent auf 16.401 tätige Personen. Die Produktivität, gemessen als baugewerblicher Umsatz je Beschäftigten, erhöhte sich im November 2017 gegenüber dem Vorjahreswert um 5,5 Prozent auf 18.348 Euro je tätige Person. Die Entgelte wuchsen um 4,9 Prozent und betrugen 52,5 Millionen Euro. Die Anzahl der auf den Baustellen geleisteten Arbeitsstunden stieg ebenfalls um 2,2 Prozent auf 2 Millionen Stunden gegenüber November 2016.