03.11.2017 Bauwirtschaft

Umsatzzuwachs im Thüringer Bauhauptgewerbe

Thüringen
Foto: Freistaat Thüringen/Wikimedia

Der Umsatz im Thüringer Bauhauptgewerbe ist von Januar bis August 2017 um 4,6 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum angestiegen. In der Summe der neuen Bundesländer und in Deutschland fiel der Anstieg mit 6,6 Prozent beziehungsweise 10,5 Prozent deutlich höher aus. Wie das Landesamt für Statistik weiter mitteilte, belegte Thüringen bei der Umsatzentwicklung im bundesweiten Ländervergleich den zehnten Platz.

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl wuchs in Thüringen von Januar bis August des Jahres 2017 zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent und stand damit an achter Stelle aller Bundesländer. In den neuen Bundesländern wurden 3 Prozent Zuwachs ermittelt und in Deutschland stieg die Beschäftigtenzahl um 6,2 Prozent an.

Die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden entwickelte sich deutschlandweit unterschiedlich. Auf den Thüringer Baustellen wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum durch Neueinstellungen 3,2 Prozent mehr Stunden gearbeitet. Im Durchschnitt der neuen Bundesländer wurden lediglich 0,8 Prozent und im Bundesdurchschnitt 5,6 Prozent mehr Stunden geleistet. Die geleisteten Stunden je Beschäftigten gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch deutschlandweit zurück.

Die insgesamt gezahlten Entgelte stiegen in Thüringen nicht proportional zum Beschäftigtenwachstum und zur Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, sondern lagen jeweils darüber. In Thüringen erhöhten sie sich um 6,5 Prozent. In den neuen Bundesländern stiegen die Entgelte um 5,3 Prozent und in Deutschland um 8,2 Prozent an.

Die Umsatzproduktivität (Umsatz je Beschäftigten) betrug in Thüringen rund 93.000 Euro und lag um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. In den Neuen Bundesländern gab es mit 3,5 Prozent einen Anstieg. Im Bundesdurchschnitt kam es zu einer Produktivitätszunahme von 4,1 Prozent.