03.11.2017 Bauwirtschaft

Gute Stimmung im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe

Rheinland-Pfalz
Foto: Rheinland-Pfalz/Wikimedia

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im August 2017 mehr Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des statistischen Landesamtes stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Juli 2017 kalender- und saisonbereinigt um 2,4 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich um 1,5 Prozent. Gegenüber den ersten acht Monaten 2016 stieg das Ordervolumen um 6,6 Prozent, der Umsatz verbesserte sich um 13,1 Prozent.

Im Vergleich zum Juli 2017 zog die Nachfrage nach Bauleistungen im Tiefbau um 22,6 Prozent an. Im Hochbau gingen die bereinigten Auftragseingänge dagegen um 14,2 Prozent zurück. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf die ungünstige Entwicklung im Wohnungsbau zurückzuführen (-47,2 Prozent). Im sonstigen öffentlichen Tiefbau sowie im gewerblichen Hochbau war die Nachfrage ebenfalls niedriger als im Vormonat (-15,4 beziehungsweise -1,2 Prozent). Die höchsten Auftragszuwächse errechnen sich für den Straßenbau (+56,7 Prozent). Der öffentliche Hochbau sowie der gewerbliche Tiefbau konnten ebenfalls kräftig zulegen (+41,3 beziehungsweise +12 Prozent). Gegenüber den ersten acht Monaten 2016 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau Auftragszuwächse registriert (+8 beziehungsweise +5,3 Prozent).

Im Vergleich zum Juli 2017 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau um 5 Prozent. Für den Tiefbau errechnet sich dagegen ein Rückgang von 2,1 Prozent. Steigende Umsätze verzeichneten vor allem der gewerbliche Hochbau sowie der Wohnungsbau (+10,2 beziehungsweise +5,5 Prozent). Dagegen lagen die Erlöse insbesondere im öffentlichen Hochbau sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau unter dem Vormonatswert (-11 beziehungsweise -4,5 Prozent). Gegenüber den ersten acht Monaten 2016 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (+14,3 beziehungsweise +12 Prozent).