16.10.2017 Bauwirtschaft

Weiter steigende Umsätze im bayerischen Bauhauptgewerbe

Bayern
Foto: Freistaat Bayern/Wikimedia

Das bayerische Bauhauptgewerbe hat im August 2017 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,47 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit ein Umsatzplus von 127,28 Millionen Euro beziehungsweise 9,5 Prozent im Vergleich zum August 2016. Wie das Landesamt für Statistik weiter mitteilte, haben im Gesamtergebnis nicht nur alle Bausparten der Branche zu dieser positiven Entwicklung beitragen, sondern ausgenommen Schwaben (-3,6 Prozent gegenüber August 2016) auch alle Regierungsbezirke Bayerns. Den relativ stärksten Umsatzzuwachs bei den Bausparten erzielte der öffentliche Hochbau (+22,9 Prozent) und die vergleichsweise größte Umsatzsteigerung bei den Regierungsbezirken der Regierungsbezirk Mittelfranken (+29,2 Prozent).

Die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe beliefen sich im August 2017 auf einen Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro, womit das Vorjahresniveau nur schwach um 0,4 Prozent übertroffen wurde. Dabei erzielten vier von sechs Bausparten weit überdurchschnittliche Zuwachsraten, wogegen der gewerbliche und industrielle Hochbau sowie der Straßenbau insgesamt jeweils rückläufige Ergebnisse verbuchten (-15,3 Prozent beziehungsweise -12,2 Prozent). Gegenüber August 2016 erhöhte sich der wertmäßige Auftragseingang relativ am schwächsten im Wohnungsbau und am stärksten im öffentlichen Hochbau (+3,2 Prozent beziehungsweise +36,9 Prozent).

Im Bauhauptgewerbe in Bayern waren Ende August 2017 insgesamt 89.457 Personen tätig, das waren 4.569 Beschäftigte mehr als vor Jahresfrist (+5,4 Prozent). Im aktuellen Berichtsmonat wurden wie im August 2016 an 22 Arbeitstagen insgesamt 8,88 Millionen Arbeitsstunden geleistet (+3,7 Prozent) und dafür eine Entgeltsumme von 301,61 Millionen Euro gezahlt (+6,6 Prozent).