20.09.2017 Bauwirtschaft

Berliner Bauhauptgewerbe gut ins dritte Quartal gestartet

Berlin
Foto: Ottfried Neubecker/Wikimedia

Im Juli 2017 stieg der baugewerbliche Umsatz in den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,6 Prozent auf 245 Millionen Euro. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, gab es sowohl im Hochbau (+4,9 Prozent) als auch im Tiefbau (+39,5 Prozent) Zuwächse. Dabei entwickelten sich die Sparten unterschiedlich. Im Hochbau gab es nur im Wohnungsbau ein Plus von 14,2 Prozent. Der gewerbliche und industrielle Hochbau (-11,6 Prozent) sowie der öffentliche Hochbau (-16 Prozent) wiesen Umsatzrückgänge gegenüber Juli 2016 aus. Im Tiefbau gab es nur im öffentlichen Tiefbau einen Umsatzrückgang. Der Straßenbau (+18,2 Prozent) und der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+61,7 Prozent) legten hingegen zu. Die Auftragseingänge sanken im Juli 2017 um 43,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, die gemeldeten Auftragsbestände aus dem zweiten Quartal waren dabei noch hoch.

Die Zahl der Beschäftigten in den befragten Berliner Baubetrieben stieg im Juli 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,4 Prozent auf 13.718 tätige Personen. Auch die Produktivität, gemessen als baugewerblicher Umsatz je Beschäftigten, erhöhte sich im betrachteten Monat gegenüber dem Vorjahreswert um 6,5 Prozent auf 17.863 Euro je tätige Person. Die Entgelte stiegen um 11,2 Prozent auf 41,5 Millionen Euro. Auf den Baustellen wurden 1,4 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Je Arbeitstag berechnet, ist dies ein Zuwachs um 8,9 Prozent gegenüber Juli 2016.

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