26.07.2017 Bauwirtschaft

Weniger Umsatz und Aufträge für Berliner Baubetriebe

Berlin
Foto: Ottfried Neubecker/Wikimedia

In den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes sank der baugewerbliche Umsatz im Mai 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 0,9 Prozent auf 226,2 Millionen Euro. Im Vormonat war er bereits um 14 Prozent zurückgegangen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilte, ist der Rückgang im Mai vor allem auf den gewerblichen und industriellen Hochbau (-21,1 Prozent) sowie den Tiefbau (-9,2 Prozent) zurückzuführen. Im Straßenbau gab es dagegen ein Plus von 17,1 Prozent und im Wohnungsbau von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Auftragseingänge gingen um 40,8 Prozent zurück und betrugen 165,7 Millionen Euro. Im April waren sie bereits um 31,5 Prozent gesunken. Sowohl im Wohnungsbau als auch im gewerblichen und industriellen Tiefbau gab es im Mai 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich weniger Auftragseingänge. In allen anderen Sparten nahm die Zahl der Aufträge zu.

Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 10 Prozent auf 13.569 tätige Personen. Der Umsatz je Beschäftigten sank um 9,9 Prozent auf 16.672 Euro. Die Entgelte erhöhten sich um 11,3 Prozent auf 40,9 Millionen Euro. Die Anzahl der auf den Baustellen geleisteten Arbeitsstunden stieg im Mai 2017 auf 1,4 Millionen; arbeitstäglich berechnet entspricht das einem Zuwachs um 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.