26.06.2017 Bauwirtschaft

Mehr Umsatz, geringerer Auftragseingang im rheinland-pfälzischen Bauhauptgewerbe

Rheinland-Pfalz
Foto: Rheinland-Pfalz/Wikimedia

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe hat im April 2017 weniger Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat verzeichnet. Nach Angaben des statistischen Landesamtes gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum März 2017 kalender- und saisonbereinigt um 3,7 Prozent zurück. Der baugewerbliche Umsatz erhöhte sich dagegen um 3,7 Prozent. Gegenüber den ersten vier Monaten 2016 zog das Ordervolumen um 19,1 Prozent an, der Umsatz stieg um 9,8 Prozent.

Im Vergleich zum März 2017 erhöhte sich die Nachfrage nach Bauleistungen im Hochbau um 2,4 Prozent. Im Tiefbau blieben die Auftragseingänge dagegen um 9 Prozent hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Vor allem im Wohnungsbau sowie im gewerblichen Hochbau erhöhten sich die Auftragseingänge (+9,1 beziehungsweise +7,7 Prozent). Deutliche Auftragseinbußen errechneten sich dagegen für den öffentlichen Hochbau sowie den gewerblichen Tiefbau (-28,8 beziehungsweise -10,5 Prozent). Gegenüber den ersten vier Monaten 2016 wurden sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau kräftige Auftragszuwächse registriert (+19,9 beziehungsweise +18,4 Prozent).

Im Vergleich zum März 2017 erhöhten sich die bereinigten Erlöse im Hochbau und im Tiefbau (+3,9 beziehungsweise +3,5 Prozent). Am stärksten legten der öffentliche Hochbau sowie der Straßenbau zu (+9 beziehungsweise +8,8 Prozent). Lediglich der sonstige öffentliche Tiefbau blieb hinter dem Umsatz des Vormonats zurück (-3,4 Prozent). Gegenüber den ersten vier Monaten 2016 zogen die baugewerblichen Umsätze sowohl im Tiefbau als auch im Hochbau deutlich an (+10,5 beziehungsweise +9,3 Prozent).