07.03.2017 Bauwirtschaft

Bauhauptgewerbe in Rheinland-Pfalz mit mehr Aufträgen und Umsatz

Rheinland-Pfalz
Foto: Rheinland-Pfalz/Wikimedia

Das rheinland-pfälzische Bauhauptgewerbe verzeichnete im Dezember 2016 weniger Aufträge und höhere Umsätze als im Vormonat. Nach Angaben des statistischen Landesamtes sanken die Auftragseingänge im Vergleich zum November 2016 kalender- und saisonbereinigt um 5,5 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz verbesserte sich leicht um 0,9 Prozent. Im Jahr 2016 lagen die Auftragseingänge um 15,1 Prozent höher als im Vorjahr. Die Umsätze stiegen gegenüber 2015 um 4,1 Prozent.

Im Vergleich zum November 2016 verringerte sich die Nachfrage nach Bauleistungen sowohl im Tiefbau (-8,8 Prozent) als auch im Hochbau (-6,4 Prozent). Die stärksten Auftragseinbußen verzeichnete der öffentliche Tiefbau (-16,1 Prozent). Für den gewerblichen Hochbau (-13,1 Prozent) sowie den Straßenbau (-11,2 Prozent) errechneten sich ebenfalls deutliche Rückgänge. Dagegen verbuchte der öffentliche Hochbau ein kräftiges Auftragsplus von 16,9 Prozent.

Gegenüber 2015 zogen die Aufträge im Tiefbau (+17,4 Prozent) und im Hochbau (+11,9 Prozent) deutlich an. Die höchsten Zuwächse verzeichneten der öffentliche Tiefbau (+30 Prozent) sowie der Wohnungsbau (+28,5 Prozent).

Im Vergleich zum November 2016 verbesserten sich die bereinigten Umsätze im Hochbau um 3,8 Prozent. Der Tiefbau verzeichnete dagegen einen leichten Rückgang (-0,8 Prozent). Die höchsten Umsatzsteigerungen gab es im gewerblichen Hochbau (+12 Prozent). Der öffentliche Tiefbau (-11,7 Prozent) sowie der Wohnungsbau (-5 Prozent) blieben dagegen hinter dem Vormonatsergebnis zurück.

Gegenüber 2015 erhöhten sich die baugewerblichen Umsätze im Hochbau um 5,6 Prozent. Im Tiefbau gab es ebenfalls eine Verbesserung (+2,8 Prozent). Die höchsten Zuwächse verzeichnete der Wohnungsbau (+15,6 Prozent). Für den gewerblichen Tiefbau errechneten sich dagegen die stärksten Umsatzeinbußen (-7,9 Prozent).