11.01.2017 Bauwirtschaft

Deutlich mehr Investitionen im baden‑württembergischen Bauhauptgewerbe

Baden‑Württemberg
Foto: Fritz Meinhard/Wikimedia

Die Unternehmen des Bauhauptgewerbes in Baden‑Württemberg haben im Jahr 2015 insgesamt 8,1 Prozent mehr als im Jahr 2014 investiert. Der Wert der nominalen Bruttoanlageinvestitionen belief sich auf 361,6 Millionen Euro und hat damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 27  Millionen Euro zugelegt. Wie das Statistische Landesamt zu Jahresbeginn 2017 weiter ermittelte, bildeten Investitionen in Ausrüstungen für 315,6  Millionen Euro dabei den Hauptanteil. Das sind Neuanschaffungen von Maschinen und Geräten oder beispielsweise auch von Gerüsten oder Schalungen. Damit verzeichnet dieser Bereich gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 3,7 Prozent.

Nachdem im Jahr 2014 gegenüber 2013 ein Rückgang bei Investitionen in Immobilien (zum Beispiel Grundstücke mit Geschäfts-, Fabrik-, Wohngebäuden oder auch unbebaute Grundstücke) zu verzeichnen war, wurde 2015 mit einer Summe von 46 Millionen Euro wieder mehr investiert. Die Steigerung gegenüber 2014 beträgt damit mehr als 50 Prozent. Die Investitionen in Software beliefen sich im Jahr 2015 auf 3,7 Millionen Euro. Das liegt 16,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Dies sind Ergebnisse der Investitionserhebung, in die alle Unternehmen des Bauhauptgewerbes (vorbereitende Baustellenarbeiten, Hoch- und Tiefbau) mit 20 und mehr Beschäftigten und mit Hauptsitz in Baden‑Württemberg einbezogen werden. Insgesamt haben 93 Prozent dieser befragten Unternehmen im Jahr 2015 Investitionen getätigt. Der im Rahmen dieser Statistik ebenfalls erhobene Umsatz, der im Kalenderjahr 2015 erzielt wurde, belief sich für alle befragten Unternehmen insgesamt auf 10,8 Milliarden Euro und hat damit das Niveau des Jahres 2014 gehalten.

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