11.11.2016 Bauwirtschaft

Mehr genehmigte Wohnungen in Berlin und Brandenburg

Berlin
Foto: Ottfried Neubecker/Wikimedia
Brandenburg
Foto: David Liuzzo/Wikimedia

Die Anzahl der genehmigten Neubauwohnungen in Berlin ist von Januar bis September dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21,8 Prozent auf 14.005 Wohnungen gestiegen. Während die Zahl der Genehmigungen für neue Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg um 5,6 Prozent stieg, hat sie sich für geplante Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um etwa ein Viertel erhöht (+24,9 Prozent). Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, wie Dachgeschossausbau, werden dem Wohnungsmarkt weitere 2.946 Wohnungen zur Verfügung stehen. Insgesamt haben die Berliner Bauaufsichtsbehörden in den ersten neun Monaten dieses Jahres 3.232 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt; das sind 2,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Auch im Land Brandenburg wurden im Erhebungszeitraum mit 8.301 Neubauwohnungen 12,7 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Jahr zuvor. 3.246 Wohnungen wurden in Mehrfamilienhäusern (+16,5 Prozent), 5.031 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (+10,3 Prozent) geplant. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden werden dem Wohnungsmarkt weitere 1.487 Wohnungen zur Verfügung stehen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 haben die Brandenburger Bauaufsichtsbehörden insgesamt 7.291 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt (+8,9 Prozent).