Effizienzhaus-Plus-Siedlung
Beim Richtfest (v.l.): Marcus Pöllinger (Baywa), Martha Reißner (3. Bürgermeisterin Stadt Friedberg), Steffen Mechter (Baywa), Franz Josef Pschierer (Bayerischer Wirtschaftsstaatssekretär) und Bernhard Jakob (Asset). Foto: Baywa
11.10.2016 Bauwirtschaft

Richtfest für Deutschlands erste Effizienzhaus-Plus-Siedlung

In Hügelshart bei Augsburg entsteht derzeit die erste Effizienzhaus-Plus-Siedlung Deutschlands. Am 6. Oktober fand mit allen am Bauprojekt beteiligten Firmen das Richtfest statt. Die Siedlung gilt als bundesweit erste nach den Kriterien des Bundesbauministeriums erstellte Effizienzhaus-Plus-Siedlung. Das Bauprojekt der Asset Grundbesitz- und Vermögensverwaltung in Kooperation mit der Baywa steht exemplarisch für die Serienreife von energieeffizienter, wohngesunder und gleichzeitig wirtschaftlicher Bauweise: Die 13 Hauseinheiten, neun Einfamilienhäuser und vier Doppelhaushälften, produzieren jeweils mehr Energie, als deren Bewohner im Jahresdurchschnitt verbrauchen.

„Mit der Siedlung zeigen wir, dass eine energieeffiziente Bauweise wirtschaftlich möglich ist“, sagte Asset-Geschäftsführer Bernhard Jakob vor rund 120 Gästen beim Richtfest. „Unser Konzept in Hügelshart lässt sich gut auf andere Hausprojekte übertragen und unterstützt Gemeinden dabei, ihre Klimaziele zu erreichen." Asset werde in Kürze weitere Häusertypen im Effizienzhaus-Plus-Standard auf den Markt bringen und arbeite derzeit auch daran, das Konzept der Energiehaus-Plus-Siedlung auf Mehrfamilienhäuser zu übertragen.

Zeichen für nachhaltiges Bauen

Die Siedlung setze ein Zeichen für nachhaltiges Bauen, sagte Marcus Pöllinger, Spartenleiter Baustoffe bei der Baywa. „Mit den vorhandenen Ressourcen nachhaltig zu wirtschaften ist Ziel im Bauwesen. Energieeffizientes und wohngesundes Bauen sollte deshalb auch auf der wirtschaftlichen Ebene möglich sein. Hierfür entwickelt die Baywa aktiv Konzepte für Kunden – mit der Siedlung in Hügelshart, aber auch mit weiteren Referenzprojekten und Dienstleistungen.“

Mit einer Energieautarkie von etwa 70 Prozent seien die Häuser vor allem eines: zukunftssicher, betonte Steffen Mechter, Leiter Strategische Geschäftsentwicklung innerhalb der Baustoffsparte. „Der hauseigene Energieüberschuss ermöglicht es beispielsweise, ein Elektroauto direkt am Haus aufzuladen. Die Energie für die Elektromobilität stammt dank des intelligenten Energiemanagements aus der regenerativen Energieversorgung der Photovoltaik-Anlage und ist nachhaltig produziert.“ 

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