Baukonjunktur-Meeting
Gruppenbild der Marktforscher mit dabei die Referenten Prof. Dr. Udo Mantau (l.) und Dr. Christian Kaiser (Mitte). Foto: Heinze
07.10.2016 Bauwirtschaft

Baukonjunktur-Meeting von Heinze mit 150 Teilnehmern

Auch in diesem Jahr führten die Marktforscher von Heinze im September wieder ihr Baukonjunktur-Meeting durch. An den diesjährigen drei Standorten in Hannover, Düsseldorf und Würzburg verfolgten insgesamt rund 150 Gäste die jeweils fünf Vorträge, in denen die Entwicklung der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde. Im Fokus standen die übergeordneten Trends, ausgehend von der weltwirtschaftlichen Gesamtlage über die Gesamtkonjunktur in Deutschland bis hin zu detaillierten branchen- und regionalspezifischen Erkenntnissen. Wegen der Vorzieheffekte aufgrund der verschärften ENEV kam es bei den Baugenehmigungen von Eigenheimen in den ersten Monaten zu zweistelligen Wachstumsraten. Darauf folgte eine Abschwächung, die die Zuwachsrate für das Gesamtjahr deutlich unter die Zehn-Prozentmarke drückt. Die Mehrfamilienhäuser erleben hingegen ein Jahr der Superlative mit einem Plus von 40 Prozent bei den Baugenehmigungen bis Juni 2016. Dies ist teils auf die Rolle des Staates zurückzuführen, der nach wie vor hohe Investitionen aufgrund der Flüchtlingssituation zu bewältigen hat. Der Anstieg der Genehmigungen von Wohnheimen in Höhe von rund 174 Prozent im ersten Halbjahr spricht hier eine deutliche Sprache. Aber auch die Eigentumswohnungen und der Mietwohnbau konnten mit knapp 23 beziehungsweise knapp 38 Prozent deutlich zulegen. Erstmals wurde in diesem Jahr einem Vertreter der Architektenbranche die Möglichkeit eingeräumt, über Entwicklungen auf Seiten der Architekturbranche zu berichten. Lars Krückeberg vom Berliner Architekturbüro Graft übernahm diese Aufgabe und referierte über „Die Zukunft des Wohnens“ vor dem Hintergrund zunehmender Urbanisierung im internationalen Kontext.

 

 

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