18.08.2016 Bauwirtschaft

Zahl der Baugenehmigungen gestiegen

Deutschland
Foto: Ralf Wieckhosrt/Pixabay

30,4 Prozent oder rund 42.700 mehr Baugenehmigungen von Wohnungen sind in Deutschland im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2015 erteilt worden. Laut statistischem Bundesamt wurde von Januar bis Juni dieses Jahres der Bau von insgesamt 182.800 Wohnungen genehmigt. Eine höhere Zahl hatte es im ersten Halbjahr eines Jahres zuletzt im Jahr 2000 gegeben (185.000 Einheiten). 

Von den genehmigten Wohnungen waren 154.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+28,2 Prozent). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+30,7 Prozent beziehungsweise +18.900 Wohnungen). Aber auch die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern (+18,3 Prozent beziehungsweise +1.800 Wohnungen) und in Einfamilienhäusern (+12,0 Prozent beziehungsweise +5.400 Wohnungen) legte erheblich zu. Am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +174,2 Prozent beziehungsweise +7.900 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden mehr Wohnungen in Wohnheimen (12.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (11.300 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 22,5 Prozent.

Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte mit 25.800 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (27.600 Einheiten). 

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