Blick auf das Lagergelände am Standort in Gladbeck. Foto: Deutsche Rockwool

Zukunftsorientiert agieren

Zum Gespräch mit dem Baustoffmarkt trafen sich auch in diesem Jahr Volker Christmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool und Mitglied des Konzernvorstands von Rockwool International A/S, Axel Stotz, Direktor Marketing, und Peter Peters, Direktor Vertrieb. Sie berichteten über aktuelle Entwicklung im deutschen Markt sowie zu Zielen der Rockwool Gruppe, die wichtige Impulse auch hierzulande setzen.

Die Rockwool Gruppe hat sich 2019 leicht über Plan weiter gut entwickelt und bleibt investitionsstark“, eröffnet Volker Christmann das Gespräch mit der BaustoffMarkt-Redaktion. So habe die Gruppe rund 400 Millionen Euro investiert, mehr als 100 Millionen Euro davon allein am Standort Neuburg. Dort wird planmäßig im 2. Quartal eine neue Linie in Betrieb genommen, die dabei helfen soll, die stetig steigende Nachfrage nach Steinwolle für WDVS und Flachdächer zu bedienen.

Für das laufende Jahr erwartet Christmann eine weiter steigende Wechselrate von anderen Dämmstoffen hin zu mineralischen, auch wenn die aktuelle Mengenentwicklung für dieses Jahr schwer zu prognostizieren ist. „Selbst wenn in diesem Jahr die Neubaukonjunktur sich abschwächen würde, rechnen wir mit einer steigenden Sanierungsnachfrage und einem Trend zur Steinwolle“, erklärt er. Das Klimapaket der Bundesregierung werde sicherlich deutliche Impulse für das Sanierungsgeschäft geben. Zwar könne zu diesem Zeitpunkt keiner die Auswirkung rund um Corona absehen, aber man gehe danach wieder von einer Erholung aus.

CO2-Emissionen senken

Dass die Gebäudesanierung für die Erreichung der Klimaziele unbedingt vorangetrieben werden müsse, sei jedenfalls auch international inzwischen konsensfähig, ergänzt Axel Stotz. „Die Vereinten Nationen haben sich 2015 in einer Agenda mit 17 Zielen auf eine massive Reduktion der CO2-Emissionen und weitere Maßnahmen zum Schutz vor Armut verständigt. Bereits ein Jahr später hat sich die Gruppe verpflichtet, alle durch ihre Geschäftstätigkeit und nachhaltiges Wirtschaften positiv zu beeinflussenden Teilziele der UN-Agenda engagiert zu unterstützen.“

Für jeden sei seither spürbar, wie sich die Arbeit innerhalb der Gruppe verändert und wie groß der Einsatz dafür ist, einen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen zu leisten. Auch die Deutsche Rockwool engagiere sich durch innovative Produkte und Lösungen sowie eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmenspolitik...

Welche Lösungen das sind und welche Strategien sie noch für den Markt bereithalten, lesen Sie in der Ausgabe 04/2020 des Fachmagazins „BaustoffMarkt“. Wenn Sie kein Abo habe, dann können Sie sich den einzelnen Artikel über unseren RM-Handelsmedien-Select Shop kaufen.

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