Stimme und Gesicht der Branche

Das Jahr 1969 markiert das Ende der in vielen Dingen umwälzenden 1960er-Jahre. Ein ganz besonderes Ereignis des Jahres 1969 war der erste bemannte Flug zum Mond und im Anschluss die Landung mit den ersten Schritten auf dem Erdtrabanten in der Geschichte der Menschheit am 21. Juli 1969.

Im Vergleich dazu war die Herausgabe des ersten BaustoffMarktes im April 1969 nur ein kleiner, aber wichtiger Schritt für die Branche, denn Ziel war es von Beginn an, sich als Wirtschaftsmagazin für die Baustoffbranche zu positionieren und damit verbunden als Mittler zwischen Industrie und Fachhandel aufzutreten. Zugleich wollte der BaustoffMarkt mit hohem journalistischen Anspruch der Branche eine Stimme und Gesicht geben, die es Wert ist, innerhalb und außerhalb der Branche gehört zu werden.

Damit besteht das Wirtschaftsmagazin für Führungskräfte der Baustoffbranche 2019 seit 50 Jahren und startet auf der BAU 2019 offiziell in sein Jubiläumsjahr. 50 Jahre in denen sich das Branchenblatt schrittweise vom Informationsvermittler zum Impulsgeber für Baustoffindustrie und Baustoff-Fachhandel gewandelt hat. Als Kenner und gleichzeitig fester Teil der Branche mit direktem Zugang zur Entscheiderebene liefert der BaustoffMarkt zielgerichtete Expertisen und Lösungen für die Herausforderungen und Bedürfnisse eines sich wandelnden Marktes.

Dabei wären 50 Jahre BaustoffMarkt aber in dieser Form nie möglich gewesen ohne einen journalistisch denkenden Gründer und Verleger. Gert Wohlfarth war nicht nur Gründer des Magazins, sondern auch viele Jahre Chefredakteur des BaustoffMarkt und hat durch seine Art und Weise des Blattmachens mit Fotos, Kommentaren und Personalien von Beginn an die Weichen in Richtung Erfolg gestellt. Sein Credo war, dass eine gute redaktionelle Leistung fast immer den geschäftlichen Erfolg nach sich zieht.

Aktualität, seriöse und faire Berichterstattung, der verantwortliche Umgang mit vertraulichen Informationen und vor allem das Interesse und die Neugier an einer lebendigen Branche sind bis heute wichtige Voraussetzungen für die vielfältige Berichterstattung. Darüber hinaus ist aber auch Meinung gefragt, die nicht jedem gefallen muss, aber hilft Diskussionen anzustoßen und Entwicklungen voranzutreiben.

50 Jahre BaustoffMarkt = 48 Jahre Verbandsorganschaft

Dabei steht das Jubiläumsjahr 2019 aber nicht nur für 50 Jahre BaustoffMarkt, sondern auch für 48 Jahre Verbandsorganschaft mit dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und damit für eine einzigartige Beziehung und Erfolgsgeschichte: „Der BaustoffMarkt ist Verbandsorgan und unser Zentrum für Information und Meinungsbildung.“ Das ist nicht nur eine schöne Formulierung, von BDB-Präsident Stefan Thurn anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des BaustoffMarkt, sondern daran hat sich bis heute nichts geändert und soll es auch in Zukunft nicht tun.

Und doch sind es nicht die Organisationen, sondern die Menschen, die hinter den Organisationen stehen, die den Unterschied ausmachen, wie der ehemalige Herausgeber Uwe Hennig in der Broschüre „Rückwärts betrachtet, vorwärts gedacht“ über den BDB und seine Branche schrieb. Menschen, die immer das Ziel einte, etwas für die Branche zu tun. Aus persönlichen Beziehungen wurden in diesen Jahren oft Freundschaften und aus Abonnenten wurden Leser, die auch zu Freunden des Branchenblattes geworden sind.

Ein weiterer wichtiger Bestandsteil und ein Erfolgsgeheimnis der langjährigen Zusammenarbeit und Einsatz für die gemeinsame Sache war der gegenseitige Respekt, der durch ein „Nicht dem anderen reinreden“ gekennzeichnet war.

Seit Januar 2017 komplettiert der BaustoffMarkt das Informations- und Lösungsangebot der Rudolf Müller Mediengruppe. Mit der neu hinzugekommenen Baustoffsparte schließt die Mediengruppe erfolgreich den Themenkreis von der Bau-Planung, über Ausführung bis hin zu Herstellung und Vertrieb von Baumaterialien ab und schreibt die Geschichte fort.