16.03.10

Hamburg: Erträgliches Bau-Ergebnis in 2009

Das Bauhauptgewerbe in Hamburg hat 2009 trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise ein insgesamt noch erträgliches Ergebnis erzielt. So sank der baugewerbliche Umsatz im vergangenen Jahr um 1,8 % auf gut 1,8 Mrd. EUR. Deutliche Zuwächse konnten dabei - auch bedingt durch die Abrechnung von Großprojekten - im öffentlichen und Verkehrsbau mit einem Plus von 21,9 % erzielt werden, während die Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau mit einem Minus von 4,2 % bzw. im Wohnungsbau (-18,2 %) rückläufig waren. Keine besseren Aussichten für 2010 versprechen die Auftragseingänge, die im letzten Jahr trotz eines sehr kräftigen Zuwachses im Wohnungsbau (+52 %) durch Einbrüche im gewerblichen und industriellen Bau (-13,4 %) sowie im öffentlichen und Verkehrsbau (-4,2 %) mit einem Rückgang auf 1,1 Mrd. EUR um insgesamt 3,9 % hinter dem Vorjahr zurückgeblieben sind.



Die Innovations-Illusion

von Zukunftsforscher Matthias Horx

Dass Innovation den "Schlüssel zu unserer Zukunft" darstellt, kann niemand ernsthaft bestreiten. Aber ist unser Bild davon, wie "Innovation" funktioniert, noch zeitgemäß? Innovation ist immer seltener Erfindung. Und immer mehr Evolution. Immer weniger Geniestreich. Und immer mehr Kollaboration.

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